Aus der Neujahrsansprache von Dr. Thomas Raus (KV)

0

Das Beste zum Wohl der Pfarrei
auf den Weg bringen

Neu begegnen wird uns im neuen Jahr: Izabela Marcinkowski. 34 Jahre jung, wird sie am 1. März 2014 die Leitung unserer Kindertagesstätte übernehmen.  Der Kirchenvorstand als Arbeitgeber unserer Kita hatte sich im Verlauf des Jahres 2013 mit der gebotenen Vorlaufzeit um die Besetzung dieser Stelle zu kümmern, mit Ausschreibung der Stelle in den geeigneten Medien, mit der Einladung und Anhörung der Bewerber, mit der Qual der Wahl. Unsere geliebte, gewohnte, verlässliche, verdiente Frau Dickhut - wie bequem wäre es für Kinder, Eltern und Kirchenvorstand, wenn wir sie nicht hergeben müssten! Aber wir freuen uns auf Frau Marcinkowski, empfangen sie mit offenen Armen, sind dankbar, dass sie zu uns kommt und unsere Kleinsten beim Sammeln ihrer ersten Erfahrungen führt und leitet. Sie muss auch nicht ins kalte Wasser springen. Frau Dickhut selber wird ihr noch vier Wochen lang helfen, die Spur der Kontinuität aufzunehmen und zugleich notwendig Neues zu etablieren.

Der Caritasverband des Erzbistums Berlin hat im September 2013 unsere Kindertagesstätte mehrere Tage lang einer genauesten Inspektion und Evaluation unterzogen. Was kam dabei heraus? Unsere Einrichtung ist eine der besten in ganz Berlin, die Kinder bekommen bei uns optimal Zuwendung, Schutz und Geborgenheit. Die Materialausstattung der Kita ist pädagogisch durchdacht und erfüllt sämtliche Anforderungen der staatlich und fachlich vorgegebenen Gütesiegel. Die befragten Eltern beurteilten die Arbeit der Erzieherinnen außerordentlich positiv und äußerten sich ausgesprochen zufrieden. Unser Ziel wird sein, diese Qualität zu halten und weiterzuentwickeln. 

Am meisten wurde und wird der Kirchenvorstand aber wieder von der Unterhaltung der Immobilien auf dem Gemeindegebiet gefordert. Herrn Dr. Kleine als dem ehrenamtlichen Vorsitzenden unseres Bauausschusses sei Lob und Dank ausgesprochen für seinen geduldigen und nimmermüden Kampf mit den verschiedenen Behörden und Gewerken.  Hauptthema ist derzeit nicht die Deitmerstraße, wie letztes Jahr, sondern die Königin-Luise-Straße 33, das ehemalige Pfarrhaus neben unserer Tochterkirche St. Bernhard. Es wird seit Sommer letzten Jahres total saniert - neues Dach, neue Elektrik, neue Installation, notwendige Pflege der Außenanlagen, das alles unter dem wachsamen Auge des Denkmalschutzes. Im Sommer 2014 wird, so Gott will, alles fertig sein. Die neuen Wohnungen sind bereits vergeben bzw. entsprechende Bewerber erwarten den Zuschlag. Der Kirchenvorstand ist insofern erleichtert, als dann das alte Pfarrhaus nicht mehr nur Geld kostet, sondern mittel- und langfristig einen Ertrag erwirtschaften und so einen positiven Beitrag zum finanziellen Überleben unserer Pfarrei generieren wird. Der Kirchenvorstand ist stets bemüht, das Beste zum Wohl der Pfarrei auf den Weg zu bringen, so auch hier: Eine Wohnung ist für einen Ruhestandsgeistlichen vorgesehen, der allerdings noch nicht feststeht. Hoffen wir, dass die erwünschte Ansiedlung gelingt.

Im September 2014 werden wir  das 80. Weihejubiläum von St. Bernhard begehen. Am 9.9.1934 konsekrierte der damalige Berliner Bischof Nikolaus Bares, der Vorgänger Kardinal von Preysings, die neue Kirche der Dahlemer Katholiken, die nach den Plänen des Dahlemer Architekten Oberbaurat Wilhelm Fahlbusch erbaut wurde. Sie stand gerade erst neun Jahre, als sie am 2. Dezember 1943 von einer Luftmine getroffen wurde, die das Kirchenschiff völlig zerstörte. Aus den Trümmern konnte jedoch das kostbare Malachitkreuz mit dem Bronze-Christus unversehrt geborgen werden. Und erneut neun Jahre später, am 20. Dezember 1952, konnte der damalige Pfarrer Gebhardt den ersten Gottesdienst in der wiederhergestellten Kirche feiern. Wir sind stolz und froh, dieses Gotteshaus auf unserem Pfarrgebiet zu haben und in ihm täglich die heilige Eucharistie feiern zu können.

Dr. Thomas Raus ist seit 2007 Stellv. Vorsitzender des Kirchenvorstands.

 

Zurück

INFORMATIONEN


NEWS


GOTTESDIENST