Die Vinzenzgemeinschaft auf Reisen

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Die Vinzenzgemeinschaft Berlin auf Reisen

„Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdenfleckens so innerlichst berührt worden wäre", schrieb Theodor Storm. Unsere Reise, durchgeführt von Dr. Eva Ritter und dem Ehepaar Karl und Hildegard Hennig, begann mit unserem geistlichen Betreuer Pfarrer Matthias Patzelt, der uns den Reisesegen erteilte. Wir rollten Nordhausen an, wo wir nach dem Mittagessen im Dom einen geschichtsreichen und vielseitigen Vortrag hörten. Auf der Fahrt nach Heiligenstadt genossen wir den Anblick der vom Sonnenlicht durchfluteten Landschaft. Dort begaben wir uns in das „Marcel Callo-Haus". Nach dem Abendessen sangen wir in der Kapelle die Komplet und ließen in guter Stimmung den Tag ausklingen. Der zweite Tag führte uns nach Worbis, wo Pfarrer Patzelt mit uns in der Antonius-Kirche die heilige Messe feierte. Der Apotheker der Stadt hielt uns einen Vortrag über die kleine Wallfahrtskirche. Über Gerbingerode ging es bei flimmernder Hitze weiter nach Duderstadt. Der Raum der Cyriakus-Kirche mit ihren Kunstschätzen bot uns Kühle. Eine breite Fußgängerzone führte uns zum imposanten Renaissance-Rathaus, zur evangelischen Kirche und zum Westertor-Turm mit seiner gedrehten Haube. Danach besuchten wir in Germershausen die Wallfahrtskirche „Maria in der Wiese" und kehrten nach Heiligenstadt zurück. Nach dem Abendessen übten wir zum Akkordeonklang das Eichsfelder Lied. Der Sonntag war dem Hülfensberg gewidmet. Hier verlief unterhalb des Berges ab 1945 bis zur Wiedervereinigung die Grenze zwischen beiden deutschen Staaten. Die heilige Messe feierte Franziskanerpater Jordan. Ein alter Franziskaner hielt in der schwierigen Zeit die Stellung auf dem Berge, als dieser für Normalbürger nicht zugänglich war. In Wanfried beschlossen wir unsere eindrucksvolle Tour und kamen am Abend wieder in Berlin an.                                      

    Ruth Lejeune


 

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