Ministranten auf Fahrt

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Abenteuer bei Tag und Nacht, See und Baum: Die Unglaublichen.

Auch dieses Jahr ging es auf Ministrantenfahrt - Ziel war der schöne Schweriner See, genauer, ein kleines Dorf namens Flessenow. Unweit davon, direkt am Seeufer, lag die Jugendherberge, in der wir die Zeit vom 27. bis 31. Oktober verbrachten.

Auf ihrem großen Gelände konnten kleine und große Ministranten Fußball und Volleyball spielen und sich austoben. Die Unterkunft war ein Haus, welches zwar bescheiden, jedoch komplett ausreichend für uns gewesen war. Bei unserer Ankunft wurden wir von den Herbergseltern herzlichst willkommen geheißen. Den ersten Abend verbrachten wir mit Kennlernspielen. Am nächsten Tag ging es dann darum, als Punks, Cowboys oder Panzerknacker verkleidet, Flessenow unsicher zu machen und die Oberminis zu finden, die sich auch verkleidet hatten, und bestimmte, von ihnen gestellte „Ganovenprüfungen" zu erledigen. Das allseits bekannte Spiel „Werwolf" war bei der Fahrt ein ständiger Begleiter für die Freizeit. Nach dem Abendimpuls, den wir täglich vor der Bettruhe abhielten, endete dieser ereignisreiche Tag. Am Mittwoch schlüpften wir alle für einen Tag in die Rolle großer Stars. Als Bands unterschiedlichster Musikrichtungen mussten wir Kleider für den großen Auftritt kaufen, die Choreographie für den Abend einüben und Werbung für uns machen. Am Abend genossen wir kulinarisch ein Candle-Light-Dinner, und bald darauf ging es auch schon los mit den Vorstellungen der einzelnen Musikgruppen. Die Band „Shalamie Bollywood" begeisterte mit ihren exotischen Tänzen und Klängen Jury und Publikum am meisten. Auch der letzte Tag vor der Abreise war wieder sehr ereignisreich. So wurde bei dem Spiel „Cluedo" der Junge Jerome von einem seiner Kuscheltiere ermordet, und verschiedene Detektivgruppen machten sich daran, die von den Leitern gespielten Zeugen - allesamt Spielfiguren Jeromes - zu befragen. Am Ende sollte jede Gruppe eine Geschichte über den mutmaßlichen Tathergang und Täter schreiben. Als Täter entpuppte sich - Barbie. Ihr Motiv: Rache für die Haare, die Jerome ihr abgeschnitten hatte. Die Hl. Messe an diesem Tag haben wir mit Anspielen, Fürbitten, Liedern und Ministrantendienst gestaltet. Abends schauten wir den Film „Die Unglaublichen", den wir alle sehr lustig fanden, und der uns gefallen hat. Dann ging es ins Bett. Doch nur für einen Teil von uns, denn schließlich stand die mit Spannung erwartete Nachtwanderung vor der Tür. Es gab allerlei Schreckmomente und nicht selten stellte sich die Frage, wer das denn nun sei, der da mit bleichem Gesicht auf dem Baum sitzt, oder, woher das ein oder andere Geräusch käme. Am Freitag ging es für uns alle nach Hause, der Heimweg war bis auf eine Verspätung unbeschwert, und wir freuen uns auf die nächste Ministrantenfahrt.

Jonathan Ott

 

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