Nachruf zum Heimgang von Hubert Komp

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Im Alter von 88 Jahren verstarb am 21.12.2013 Karl Hubert Joseph Komp aus unserer Gemeinde. 1972 kam er mit seiner Familie aus dem hessischen Marburg nach Berlin. Die Teilnahme am Gemeindeleben war für ihn schon aus Marburger Zeiten wichtig und so schloss er sich dem damaligen Elternkreis der Rosenkranz-Basilika an. Dieser Kreis wurde auch sein Freundeskreis. So blieb die Rosenkranz-Gemeinde auch seine Heimatgemeinde, als er nach Tempelhof umzog.

Das persönliche unauffällige Engagement in der Gemeinde war für ihn selbstverständlich. Er gestaltete zusammen mit dem Elternkreis in der Gemeinde Treffen zu geselligen aber auch themenbezogenen und religiösen Anlässen. Sichtbar für die Gemeinde war er auch bei sonntäglichen Kollektediensten. Die Pfadfinder  unterstützte er lange Jahre als Elternsprecher. An der Ausstellung und Festschrift zum 100jährigen Gemeindejubiläum im Jahr 2000 war er mit weiteren Mitgliedern des Elternkreises beteiligt. Noch mit über 80 Jahren stellte er sich, nach dem Tod seiner Frau, einer neuen Aufgabe im Kirchenchor der Rosenkranz-Gemeinde, solange ihn seine Kräfte trugen. Seine Familie mit 4 Kindern und 4 Enkelkindern waren immer ein wichtiger Teil seines Lebens. Mit seiner Frau Maria konnte er noch 2005 die Goldene Hochzeit feiern. Lange Jahre sang er mit ihr gemeinsam im griechisch-katholischen Chor der unierten Kirchen (byzantinischer Ritus) in Berlin. Mehrere Chorreisen in osteuropäischem Raum und Russland ließen Ihn noch vor dem Mauerfall die christlichen Kirchen dort entdecken. Bildungsreisen (auf christlichen Spuren) waren seine Leidenschaft und führten ihn mit seiner Frau und auch mit dem Elternkreis bis nach China.

Wie viele, musste sich auch Hubert Komp der Krankheit Demenz stellen, an deren Folgen er vor Weihnachten im Pflegeheim „Haus Steglitz" starb. In stiller Trauer denken wir an ihn zusammen mit den Angehörigen.

 

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