"Oh, when the saints..."

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Am 1.11.2010 folgten gut 40 Kinder im Alter von 6 - ca. 9 Jahren der Einladung von Frau Daske, den Festtag Allerheiligen gemeinsam im Pfarrsaal der Rosenkranz-Basilika zu begehen. Nach einem kurzen Frühstück stimmten sich alle mit „weltlichen" und „heiligen" Liedern auf den gemeinsamen Vormittag und das Thema ein. Um in dieser großen Schar auch namentlich den Überblick zu behalten, gestalteten die Mädchen und Jungen Namensschilder im Zeichen eines TAU. Dieses Zeichen, das schon in früher Christenheit als Zeichen des Heils und des Lebens verwendet worden ist und von dem hl. Franziskus als „Markenzeichen" genutzt wurde, sollte alle daran erinnern, sich wertschätzend und freundlich zu begegnen (natürlich nicht nur an diesem Vormittag).

Im Anschluss daran feierten wir unter Leitung von Kpl. Bodenmüller die Familienmesse und kamen dann wieder im Pfarrsaal zusammen, um unterschiedliche Heilige kennen zu lernen. In drei Gruppen suchten die Kinder jeweils einen „workshop" auf und ließen sich auf Tarzisius, den Schutzpatron der Ministranten, die hl. Elisabeth von Thüringen und Franz von Assisi ein. Mit dem Kaplan wurde die dramatische Geschichte des jungen Tarzisius sehr authentisch nachgespielt, in der er unter Einsatz seines Lebens den Leib Christi gegen Anfeindungen und Angriffe anderer junger Männer verteidigte. Bei Frau Daske erfuhren die Kinder vom Leben der hl. Elisabeth auf der Wartburg, von ihrem Einsatz für die Armen und der Wandlung von Brot in Rosen. Der hl. Franziskus wurde den Kindern von Frau Rooß vorgestellt, sie erfuhren von seinem wundersamen Umgang mit wilden Tieren, so dem Wolf von Gubbio, und gestalteten zum Sonnengesang ein persönliches Kreuz mit Schmucksteinen. Die Mädchen und Jungen waren mit großer Aufmerksamkeit und Interesse bei den Angeboten dabei und brachten sich lebhaft in den einzelnen Arbeitsgruppen ein. Wir gewannen den Eindruck, dass der Vormittag bei den Kindern gut angekommen ist und ihnen einige Heilige durchaus näher gebracht hat. Die rege Beteiligung freute uns natürlich sehr und ermuntert zu weiterem Tun. An dieser Stelle möchten wir die dringende Einladung zur Mithilfe aussprechen, um auch in Zukunft derartige Angebote machen zu können.

Sabina Rooß

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