Zu Weihnachten stiften gehen?

0

Stecken wir nicht den Kopf in den Sand: Für manche Mitbürger ist die Weihnachtszeit eine „Problemzone" im Kalender. Wer mit dem Fest nichts mehr verbindet und es sich leisten kann, flieht lieber. Möglichst per Fernreise - nur schnell weg, sich abseilen, stiften gehen...

Wir Christen feiern an Weihnachten Geburtstag. Und speziell katholische Christen der Kirchengemeinde Maria Rosenkranzkönigin gehen zur Weihnachtszeit mit besonderer Freude in ihre Pfarrkirche, denn sie wissen, dass dieser wunderbare Bau das größte Weihnachtsbild von ganz Berlin birgt - über 10 m lang und über zwei m hoch - die Darstellung der Geburt des Erlösers in Betlehem aus den Geheimnissen des freudenreichen Rosenkranzes, 1921 fertiggestellt durch den Kunstmaler Theodor Nüttgens, Schüler der einflussreichen Düsseldorfer Maler-schule, der auch die Spandauer Marienkirche ausmalte. Aber es geht hier nicht um Kunstgeschichte in Berlin, sondern um Verkündigung des Glaubens in Berlin.

Die Stiftung der Rosenkranz-Basilika, erst vor gut zwei Jahren ins Leben gerufen und mit Anerkennungsurkunde vom 10.7.2009 durch die Senatsverwaltung für Ju­stiz als rechtsfähig anerkannt, hat sich auf ihre Fahnen geschrieben, in Steglitz-Zehlendorf nicht als „Stiftung Denkmalschutz", sondern als „Stiftung Verkündigungsschutz" zu wirken.

Das Gründungskapital von 60.000 Euro ist durch hochherzige Zustiftungen auf mehr als das Doppelte gestiegen, reicht aber lang noch nicht aus, um durch die Erträge die laufenden Personal- und Sachkosten der Kirchengemeinde, wie angestrebt, wesentlich zu flankieren und damit einem schleichenden Vermögensverzehr zu wehren.

Der Stiftungsvorstand, dem satzungsgemäß immer der Pfarrer der Gesamtgemeinde angehört, bittet in aller Bescheidenheit und in aller Dringlichkeit um laufende weitere Zustiftungen zum Stiftungskapital, um den in der Präambel der Stiftungssatzung ausgedrückten Stiftungszweck zu erfüllen, dass das Ewige Licht im Berliner Südwesten nicht erlöschen möge.

Für die derzeitige Startsituation unserer noch jungen Stiftung ist wichtig, dass, wenn Sie mitmachen wollen, der Überweisungsträger den Vermerk „Zustiftung" enthält. So bleibt Ihr Kapital erhalten und „arbeitet" - im Gegensatz zur klassischen Spende, die zeitnah für einen gemeinnützigen Zweck ausgegeben werden muss. Eine Zustiftungsbescheinigung für Ihre Steuererklärung bekommen Sie vom Pfarrbüro.

Der Zustiftungsempfänger ist die Stiftung der Rosenkranz-Basilika, Konto 15 804 300 bei der DKM eG, BLZ 400 602 65. Der Gesetzgeber erlaubt, Beiträge an gemeinnützige Stiftungen bis zu 20% des Gesamtbetrages der Einkünfte als Sonderausgaben zur Steuerminderung geltend zu machen, und hat den Höchstbetrag für Zustiftungen auf 1 Million Euro angehoben - für Firmen und Gewerbetreibende vielleicht nicht uninteressant.

Zu Weihnachten stiften gehen? Katholiken in Dahlem und Steglitz verstehen die Frage nicht. Richtig ist: Weihnachten zustiften gehen!

Für den Stiftungsvorstand Ludger Pieter & Dr. Thomas Raus

 

Zurück

INFORMATIONEN


NEWS


GOTTESDIENST