Zum apostolischen Auftrag gehört - der "Klingelbeutel"!

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Aus der Neujahrsansprache von Dr. Thomas Raus für den Kirchenvorstand am 8. Januar 2012


Das neue Jahr begann sehr freudenreich, um die „Nationalhymne" unseres Patroziniums, das Rosenkranzgebet, zu zitieren. Wir waren in ökumenischer Partnerschaft mit unseren orthodoxen und protestantischen Nachbargemeinden Gastgeber und Veranstaltungsort im Berliner Südwesten für das 34. Europäische Taizé-Jugendtreffen, das auch etwa 100 junge Pilger in unsere Pfarrkirche und anschließend in unsere Gemeinderäume führte.
Das „Bildprogramm" der Rosenkranzgeheimnisse war für einige der jungen Leute ein tiefes spirituelles Erlebnis, wie eine Reihe ganz persönlicher Rückmeldungen erkennen ließ. Am Neujahrstag war der krönende Abschluss die Konzelebration des Hochamtes durch Herrn Kaplan Bodenmüller mit zwei Gastpriestern aus dem elsässischen Straßburg und  dem ukrainischen Bezirk Lemberg.
Es war bei diesem inspirierenden Jahresauftakt genau das erfahrbar, was der Vorstand der „Stiftung der Rosenkranz-Basilika" im Dezember-Heft 2011 unserer Pfarrnachrichten ausdrückte, dass nämlich unsere gemeinnützige Stiftung zur langfristigen finanziellen Absicherung der Personal- und Sachkosten unseres Gemeindebetriebs nicht zum „Denkmalschutz", sondern zum Verkündigungsschutz antritt. Wir müssen uns immer wieder klar machen, dass die Bauunterhaltung unserer beiden Kirchen keine ästhetische oder nostalgische Aufgabe ist, sondern vielmehr der apostolische Auftrag, durch unsere zentral an der Schlossstraße und am Campus der Freien Universität liegenden Gotteshäuser vielen Suchenden und Fragenden die richtungsweisende Antwort zu geben, die sie zu Christus führt - uns rund 8800 „Stimmberechtigte" der Gemeinde Maria Rosenkranzkönigin mit eingeschlossen!
Unsere Gemeinderäume in der Dahlemer Königin-Luise-Straße und in der Steglitzer Deitmerstraße und die Sekretariats-, Hausmeister-, Küster- und caritativen Dienste an beiden Adressen wollen und müssen erhalten werden. Das kostet Geld. Wir leben von der Substanz und verzehren unsere Rücklagen, wenn Sie, liebe Gemeindemitglieder, Freunde und Wohltäter nicht fortfahren, so wie bisher großherzig zu spenden an die Fördervereine von St. Bernhard und der Rosenkranzbasilika - oder auch direkt zu Händen des Herrn Pfarrers - bzw. den Kapitalstock unserer Stiftung durch Ihre Zustiftungen zu stärken, um damit die Erträge der Stiftung anwachsen zu lassen.
Jeder Cent ist willkommen, wie Sie sich denken können - wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert. Deshalb an dieser Stelle ein herzlicher Dank des Kirchenvorstands an alle Wohltäter des vergangenen und des anbrechenden Jahres, vom „Klingelbeutel" und der sonntäglichen Türkollekte bis hin zur unternehmerischen oder letztwilligen „Großspende"!
Damit kein falscher Eindruck entsteht: ein noch viel größerer Dank sei denen gesagt, die durch ihrer Hände und Köpfe Arbeit Notwendiges unbezahlt und freiwillig erledigen und auf diese Weise das wirtschaftliche Überleben der Gemeinde möglich machen.

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